Klassische Homöopathie

In der Homöopathie wird versucht, das Individuelle und Besondere an der Ausprägung und Ausdrucksweise einer Krankheit bei der Patientin/dem Patienten zu erkennen. Aufgrund ihrer/seiner eigenen Symptome und Persönlichkeit wird dann eine homöopathische Arznei verordnet, die nur auf sie/ihn „abgestimmt“ ist. Diese regt das Selbstheilungssystem auf effiziente Weise an und stärkt damit den/die Patienten/in.

Dieses ist ein gänzlich anderes Vorgehen als in der Schulmedizin. Hier ist man bestrebt, die Krankheitssymptome zu erfasssen, eine Diagnose zu stellen und dann nach standardisierten und festgelegten Behandlungsschemata vorzugehen. Dabei wird einzig das erkrankte Organ gesehen – der Mensch als Ganzes, als Einheit, tritt in den Hintergrund.

Diese, in der Schulmedizin fehlende, ganzheitliche Sichtweise wird mit der homöopathischen Anamnese erfasst. Konzentration, Zeit, Ruhe und Zuhören sind die Grundvoraussetzungen meiner homöopathischen Behandlung. Der Patient/die Patientin steht im Mittelpunkt. Diese Ausführlichkeit  kann nur in einer privatärztlichen Praxis gewährt werden.

Anamnese

Anamnese bedeutet Gespräch/Befragung. Sie besteht aus einem ausführlichen Gespräch mit anschließender körperlicher Untersuchung. Möglichst alle Beschwerden körperlicher und psychischer Art, die eigene Krankengeschichte und die Familiengeschichte werden erfasst. Der Zeitpunkt der Erkrankung  wird beleuchtet, privater und beruflicher Stress angeschaut. Dabei werden Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauung, Schlafmodalitäten, hormonelle Zyklen mit einbezogen. Auch Träume, Essgewohnheiten u.v.m.werden erfragt, um dann eine Arznei zu finden, die sowohl zu der Krankheit als auch dem/der Patienten/in passt.

Dauer des Erstgespräches : 1 bis 2 Stunden
Folgegespräche: 0,5 bis 1 Std

Etwa sechs Wochen nach Erstkontakt (kann je nach Krankheitsbild variieren) finden weitere Konsultationen (jeweils im 6-8 Wochenrhythmus) statt. Die homöopathische Behandlung endet nicht nach einer einmaligen Arzneimittelgabe, sondern sie kann ein Prozess werden, der eine – insbesondere bei chronischen Erkrankungen/Leiden - stufenweise Linderung/ Heilung  bewirken soll. Zwischenzeitliche Telefonate und, bei Bedarf, persönliche Vorstellungen sind möglich.

Das Konzept: Eine individuelle Behandlung und gleichzeitige Begleitung bei Krankheit, Veränderungen und in schwierigen Lebensphasen.

Homöopathische Arznei

Verwendet werden Mineralien, Pflanzen und Tierprodukte. Das Besondere ist die Art der Zubereitung und Herstellung der Arzneien. Die Ursubstanzen werden verrieben, verschüttelt und schrittweise verdünnt (nach genauen Gesetzen, festgelegt im Homöopathischen Arzneibuch). Damit wird eine sogenannte Dynamisation bewirkt. Diese ermöglicht es den Substanzen, in großen Verdünnungen zu wirken und dies durch die spezielle Bearbeitung auf einer Ebene, die mit der Wirkungsweise der schulmedizinischen Arzneien nicht zu vergleichen ist. Die homöopathische Arznei wirkt nicht direkt am kranken Orgen, sondern stimuliert das Selbstheilungssystem des Patienten.

Diese Arzneien wurden im Laufe der letzten 200 Jahre durch Arzneimittelprüfungen gefunden und nach ihren charakteristischen heilenden Eigenschaften kategorisiert (nach dem Prinzip: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt – Simileprinzip). Der Entdecker des homöopathischen Heilverfahrens war der Arzt und Pharmazeut Samuel Hahnemann (1755-1843). Er benannte diese Art der Heilkunde Hömöopathie (vom griechischen homoisos (ähnlich) und pathos (Leiden) abgeleitet. Dieses Heilverfahren war damals revolutionär und ist es bis heute geblieben.

Ausgesucht wird die Arznei durch das Reperitorisieren der gesamten homöopathischen Bibliothek, das ist mittlerweile durch den Computer umfassend möglich. So wird ,den Symptomen des Patienten/der Patientin entsprechend, eine ihm/ihr ähnliche Arznei gefunden.

Für weitergehende Informationen zur Homöopathie und zu homöopathischer Literatur verweise ich Sie auf die Webseite des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ).

Gut zu behandelndn (auch in Begleitung zur Schulmedizin) sind:


Erkrankungen im Säuglings- und Kindesalter:

• Unruhezustände
• Schlafstörungen
• Gedeihstörungen
• Infektanfälligkeit
• Allergien/Asthma

Allgemeinmedizinische Erkrankungen:

• Asthma
• Sinusitiden
• wiederkehrende Infekte
• Magen/Darmerkrankungen
• Kopfschmerzen
• Migräne
• Tinnitus